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Von der Idee zum Meisterstück


Bis Ihr individuelles Schmuckstück Sie im neuen Glanz erstrahlen läßt, sind viele Arbeitsschritte notwendig. Einige dieser Tätigkeiten lassen nur erahnen, wie prachtvoll das fertige Schmuckstück sein wird.

Anhand einiger Beispiele möchte ich Ihnen zeigen, wie "Ihr" Schmuckstück entstehen könnte:

Gestalten:
Als Vorlage für die Herstellung eines Schmuckes dient die Zeichnung. Der Meister wird oft im Gespräch mit dem Kunden die plastische Gestaltung und die technischen Einzelheiten besprechen. Die Genauigkeit richtet sich vielfach nach den Maßen der Edelsteine und nach den technischen Erfordernissen. Form- und Materialempfinden sind dabei ebenso wichtig wie das Einhalten von bestimmten Maßen.

Schmelzen

Die gewünschte Legierung wird geschmolzen und gegossen.

Vorarbeiten:
Das in der Reinheit von 999,9/ooo vorliegende Feingold muss, bevor der Goldschmied mit der Arbeit am neuen Schmuckstück beginnen kann, für die speziellen Bedürfnisse legiert werden. Zu dieser Tätigkeit gehören das Schmelzen und Giessen, das Schmieden, das Ziehen von Draht und das Walzen von Blech und Draht.

Biegen

Das zuvor gegossene und gewalzte Goldblech wird in Form gebracht.

Biegen:
Draht oder Blechstreifen werden mit den Händen oder mit Hilfe von Zangen geformt. Ein Aufzeichnen der Form ist vielfach nicht möglich. Voraussetzung für das Gelingen ist gutes Vorstellungsvermögen und ausgeprägtes Form- und Materialempfinden.

Bohren und Fräsen:
Um Innenformen auszusägen, müssen zuerst Löcher gebohrt werden. Für Steinfassungen sind Bohrungen ebenfalls nötig. Der Fräser wird oft zum Aneinanderpassen von Einzelteilen oder zum Bearbeiten einer Form verwendet.

Sägen:
Mit der Säge werden auf dem Blech vorgezeichnete Formen ausgeschnitten, sowie Bleche und dicke Drähte getrennt. Bei der Herstellung von Juwelenschmuck ist eine vollendete Sägetechnik notwendig.

Feilen

Dieser Vorgang muss oft mit verschiedensten Feilen wiederholt werden um die Feinheiten des Schmuckstückes zu modulieren.

Feilen:
Bei größeren Stücken werden normal große Feilen verwendet. Bei kleinen Schmuckteilen arbeitet der Goldschmied mit kleinsten Nadelfeilen. Die verschiedensten Profile erlauben eine ganz präzise Formgebung. Bei diesem Arbeitsvorgang geht es oft um das Suchen nach der schönsten Form.

Treiben

Das vorbereitete Platinblech wird mit Hilfe von Hammer und Punze getrieben

Schmieden und Treiben:
Gegossene Barren müssen zur Verdichtung des Materials zuerst geschmiedet werden. Massive Ringe und bestimmte Schmuckteile können durch Schmieden vorgeformt werden. Das Formen von Blech zum Relief mit Hammer und Punzen (Stahlstäbe mit verschieden geformten Enden) auf einer pechartigen Unterlage nennt man Treiben.

Montage

Die (fast) fertigen Einzeile werden einander angepasst und montiert.

Löten und Montieren:
Sind die einzelnen Teile eines Schmuckstückes geformt, werden sie zusammengesetzt und gelötet, oder wie der Fachmann sagt montiert. Ein winziges Stück Goldlot (Gold mit niedrigerem Schmelzpunkt) wird auf der Nahtstelle zum Schmelzen gebracht. Das Löten erfordert höchste Konzentration.

Polieren

Je nach Kundenwunsch wird die Oberfläche poliert oder mattiert.

Polieren:
Um ein Schmuckstück ganz fertig zu stellen, muss es noch geschmirgelt, geschliffen und auf Hochglanz poliert werden. Anstelle des Polierens kann das Schmuckstück auch, wie hier im Beispiel zu sehen, mattiert werden.




Gold- und Platinschmiede Gerhards | Markus Gerhards | Wolfsittard 51 | 41179 Mönchengladbach | Tel.: 02161-495-2795 | Fax: 02161-495-2796 | E-Mail: info@gold-platin-schmiede.de